Erster Tag an der HSG – ohne Sakko geht’s auch!

Wer sich ärgert, dass er nur zwei Paar Krawatten dabei hat, kann in den folgenden Abschnitten beruhigt aufatmen…

Zwar sind die ersten Anzugträger, welche ins Assessmentjahr an der HSG starten, gerüchteweise bereits am Bahnhof gesichtet worden, trotzdem fühlte ich mich ohne Sakko nicht als schwarzes Schaf. Die zukünftigen Studenten präsentierten sich bei der Eröffnungsveranstaltung im Audimax als buntgemischter Haufen. Von gepflegten Hemdträgern über alternative Hipster bis hin zu unauffälligen No-Names fanden sich im Hauptgebäude der Universität St. Gallen die verschiedensten Frauen und Männer ein. Jedoch alle mit dem selben Ziel, das Assessment an der HSG in Angriff zu nehmen und erfolgreich zu meistern.

Auch Sebastian Götz, Präsident der Studentenschaft, schien während seiner Rede bei der Eröffnungsfeier die Diversität seines Publikums zu registrieren, und ermunterte die Studenten, nicht zu vergessen, wer man sei und woher man komme. Seine Worte waren allgemein passend gewählt. Götz verwies darauf, dass noch niemand in diesem Raum Verwaltungsrat oder CEO sei, womit auch die topmotivierten Möchtegern-Finanzhaie von morgen ihr Fett wegbekamen.

Für Lacher sorgte ausser einer kleinen Computer-Panne vor allem das Info-Video über die Sicherheit an der HSG, wo die beiden Comic-Figuren „Injesco“ und „Justus“ über das richtige oder eben falsche Verhalten in einer Notsituation aufklärten. Allgemein präsentierten sich die Neu-Studenten grösstenteils aufmerksam. Allerdings dürfte sich dies nach dem ersten Ausgang und dem direkten Gang an die Uni Morgen in aller Frühe ändern. Denn wie heisst es so schön: „work hard, party harder.“

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